BZ 50 - Sommer 2009


Ansgarkreuz verliehen



Am 4. Januar wurde dem scheidenden Küster Adelbert König vom Propst Dr. Bergemann das Ansgarkreuz verliehen als Dank und Anerkennung für seine langjährige Tätigkeit in der Kirchengemeinde Borsfleth. Herr König war 45 Jahre Küster unserer Kirchengemeinde und auch 30 Jahre Mitglied des Kirchenvorstandes. Die Ehrung wurde im Rahmen eines Gottesdienstes zur Verabschiedung der alten und Einführung der neuen Kirchenvorsteher vorgenommen. Anschließend fand ein Empfang im "Aukrug" statt.
Wie der Propst bemerkte, war dies wohl die letzte Verleihung des Ansgarkreuzes durch den alten Kirchenkreis Münsterdorf, da die Kirchenkreise Münsterdorf und Rantzau zusammengelegt werden (ab 1. Mai 2009).
DDas Ansgarkreuz ist ein Dankzeichen der Nordelbischen Kirche und erinnert an den nordischen Apostel Ansgar, der das Christentum bei uns eingeführt hat. Das Original ist eine Gewandnadel, wurde in der ehemaligen Wikingersiedlung Haithabu bei Schleswig gefunden und stammt aus der Zeit des Missionars Ansgar, der auch in Haithabu wirkte.


Aktiv für Borsfleth


Unser Borsflether Verein "Aktiv für Borsfleth", der auch in diesem Jahr u.a. wieder zum Dorffest einlädt (siehe Programm), spendete im Jahre 2008 dem Spielmannzug der Freiwilligen Feuerwehr 250,- , für den Kindergottesdienst 100,- , dem Lebenshilfe-Kindergarten für einen Wasserspieltisch 194,82 und dem Gemeinde-Kindergarten für diverse Anschaffungen 161,41

Herzlichen Dank!!

Und in diesem Jahr werden wieder 200,- für die Spielplatzsanierung und 300,- für die Gemeindebücherei gespendet! Auch dafür unseren herzlichsten Dank!


Gemeindebücherei


Immer Dienstag - außer Schulferien: von 14.00 - 16.00 Uhr und 19.00 - 19.30 Uhr!


Bericht über Glocken


Die neuen Bronzeglocken läuteten offiziell das erste Mal anlässlich des Gottesdienstes am 8. Februar 2009, 87 Jahre nach der Einweihung der Stahlglocken, die uns übrigens er-halten bleiben und rechts am Aufgang zur Kirche stehen. Manfred Timm hatte sich bereit erklärt, sie kostenlos zu streichen und ihnen ihre Originalfarbe wiederzugeben, vielen Dank. Die Kirchengemeinde stellte nur die Farbe.


Wussten Sie schon, dass...


  • das Borsflether Wappen in seiner heutigen Form nach einem Entwurf von P. Holtorf per Erlass vom 9. April 1949 genehmigt und damit 60 Jahre alt wurde?
  • der Klingelbeutel in diesem Jahr 300 Jahre alt wird?
  • unsere Freiwillige Feuerwehr vor 75 Jahren gegründet wurde? Davor gab es eine so genannte Zwangswehr.
  • der Kindergarten am 01. August 10 Jahre alt wird?
  • der Spielmannzug der Freiwilligen Feuerwehr Borsfleth nächstes Jahr sein 50jähriges Jubiläum feiern kann?
  • wir mit Frau Resi Lipinski eine neue Küsterin haben?
  • wir ab dem 1. Juli mit Frau Dörte Wolter eine neue Kindergartenleiterin haben?
  • die Bücherstube am Fleth für unsere Bücherei in 15 Jahren schon über 1000(!) Bücher gespendet hat?



Gottesdienste in der St. Urban Kirche zu Borsfleth


  • 5. So. n. Trinitatis, 12.Juli Pastorin Jungnickel
  • 7. So. n. Trinitatis, 26. Juli Pastor Schröder
  • 9. So. n. Trinitatis, 09. August Pastorin Jungnickel
  • 13. So. n. Trinitatis, 06. September Pastor em. Steenbuck (op Platt)
  • 15. So. n. Trinitatis, 20. September Pastor Egenberger
  • Erntedank 04. Oktober Pastorin Jungnickel
  • 19. So. n. Trinitatis, 18. Oktober Pastorin Jungnickel
  • 21. So. n. Trinitatis, 01. November Pastorin Jungnickel
  • Volkstrauertag, 15. November Pastorin Jungnickel
  • Ewigkeitssonntag, 22. November Pastorin Jungnickel
  • 2. Advent, 06. Dezember 19 Uhr Konzert, Pastorin Jungnickel
  • 3. Advent, 13. Dezember Pastorin Jungnickel
  • Heiligabend, Heiligabend 17:00 Uhr, Pastorin Jungnickel
  • 1. Weihnachtstag, 25. Dezember Pastor Thom


Freizeiten


20. - 29.7. Kinderfreizeit am Brahmsee
6. - 11.11. Konfirmanden Freizeit

Kindergottesdienste

immer am Sonnabend um 15.00 Uhr, angestrebt wird einmal im Monat. Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.


Nach 24 Jahren immer noch schön


Auch nach 24 Jahren lebt die Partnerschaft zwischen Bahrenfleth/Borsfleth und Hanshagen. Am 8. Mai machten sich 21 Einwohner der beiden Gemeinden wieder auf den Weg nach Hanshagen (Mecklenburg-Vorpommern).
Durch den Bau der A 20 und den Wegfall der Grenzkontrollen ist für die Reise nach Meck-Vop nicht mehr so viel Zeit erforderlich als vor der Wende. Einige Teilnehmer fuhren mit dem Pkw und der Bus mit 13 Mitfahrern machte sich um 11.00 Uhr ab Borsfleth auf die Reise und traf auch erwartungsgemäß um 16.50 Uhr in Hanshagen ein.
Nach geselligem Kaffeetrinken bezog man die Quartiere und hatte den Abend für sich und für die Gastgeber.
Am Sonnabend besuchte die Abordnung ein großes Pommersches Landgut. Die ehemalige Gutsanlage ist jetzt als Museum ausgestattet. Landwirtschaftliche Geräte sowie Haushaltsgegenstände aus dem 19. und 20. Jahrhundert konnten wir besichtigen. Es war für uns eine Reise in die Vergangenheit und mancher Gegenstand erweckte in uns Kindheitserinnerungen. Sonnabendabend versammelten sich Gäste und Gastgeber im Gemeinde-haus zum geselligen Abend, wo auch das Tanzbein geschwungen werden konnte.
Der Sonntag begann um 9.00 Uhr mit einer Gesprächsrunde im Turmzimmer der Kirche. Hier tauschte man sich über aktuelle Themen aus. Nach dem Gottesdienst, gegen 11.30 Uhr, fanden wir uns zum Grillen vor dem Bürgerhaus ein. Das schöne Wetter erlaubte es, die schönen Grillsachen auch draußen zu verzehren.
13.15 Uhr machte sich die Abordnung auf den Heimweg.
Wenn auch der Nachwuchs für diese Patenschaft fehlt, so ist es doch immer wieder schön, die alten Freunde wieder zu sehen.
Das schönste an der Sache ist aber seit 1989:
Es ist keine Grenze mehr da, die man vor der Wende, man kann sagen, regelrecht "überwinden"musste.
Hans Mester


Ausfahrt der Senioren zum Kiekeberg


Wie der Name schon sagt, es gab eine Menge " to kieken" und auch " to kopen", doch der Reihe nach.
Zuerst musste man ja hinkommen. Das geschah, wie immer, mit dem Bus und zwar am 24. Juni um 13 Uhr ab Borsfleth - Eiche, bei herrlichem Wetter. Eingeladen hatten die Kirchengemeinde und die Kommune Borsfleth.
Es war viel Verkehr unterwegs und so kamen die Ausflügler in den Genuss, den Elbtunnel mal so richtig bei Stop and Go genießen zu können. Danach ging's zügig in die Harburger Berge und steil den Kiekeberg hinauf, immerhin galt es 127 Meter über dem Meeresspiegel zu bezwingen.
Oben angekommen, gab's erst mal eine Einkehr zum Kaffeetrinken mit "Kuchen satt". Es lockte ein Buffet mit herrlichen Torten, natürlich durfte auch die traditionelle Buchweizentorte nicht fehlen.
Nun endlich ging's zum legendären Freilichtmuseum. Dort verteilte man sich, denn das Gelände wartete mit so vielen interessanten Attraktionen, dass man nur schwer zusammen bleiben konnte. Zu sehen war ein ganzes Heidedorf aus dem 17. Und 18. Jahrhundert mit allem, was dazu gehörte. Allein hier in den alten Bauernhäusern und Ställen hätte man den ganzen Tag bleiben können. Hier werden noch heute die alten Nutztierrassen gezüchtet, u.a. die bunten Bentheimer Schweine, pommersche Gänse und auf dem Hühnerhof Ramelsloher Blaubeine.
Weiter ging's zu einem Marschendorf mit Kegelbahn, Tanzsaal und eigener Brennerei und vielem mehr. Insgesamt verfügt das Museum auf 12 Hektar Land über 30 historische Häuser, alle stilgerecht traditionell eingerichtet, über einen Lüneburger Landgarten und auch über Nissenhütten, um die Unterkünfte der Nachkriegszeit zu dokumentieren.
Ein weiterer Höhepunkt war eine Ausstellung über die Wirtschaftswunderzeit: man konnte sich nicht satt sehen an Kaufläden, Frisiersalon und Zahnarztpraxis aus den 50ger Jahren.
Zum Schluss konnte, wer noch Zeit und Geld hatte, einen Bummel durch den reichlich bestückten Museumsladen machen: Brot, Fleischkonserven und Hochprozentiges aus eigner Herstellung. Heimtextilien in altem Stil und vieles mehr. Aber die Zeit war leider zu schnell um, um 17 Uhr wurde geschlossen und für den Heimweg brauchte der Bus auch seine Zeit: aber der Stau vor dem Elbtunnel konnte die gute Laune nicht stören und so wurde eine lebhaft lachende Gesellschaft gegen 18.30 an der Borsflether Eiche wieder ausgeladen.
Christiane Gehner


Liebe Borsfletherinnen und liebe Borsflether


Als Ihre neue Pastorin möchte ich mich Ihnen gern vorstellen. Mein Name ist Jutta Jungnickel und seit 1.4. bin ich auch für die Kirchengemeinde Borsfleth zuständig. In diesem Jahr werde ich 50 Jahre alt, ich bin verheiratet, mein Mann ist auch Pastor in Elmshorn und wir haben zwei Söhne, die 21 Jahre alt sind und in Hamburg studieren.
Ich bin in der Pfalz geboren und viel umgezogen. Nach dem Abitur in Hamburg habe ich in Göttingen, Hamburg und Kiel studiert. Mein Vikariat war in Hamburg Bahrenfeld. Danach haben mein Mann und ich uns eine Pfarrstelle in Glückstadt geteilt. Seit jetzt sechs Jahren habe ich die 3. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Glückstadt inne.
Durch die Fusion der Kirchenkreise Rantzau und Münsterdorf wurde auch eine Zusammenarbeit über die ehemaligen Grenzen hinweg möglich. In Kooperationsgesprächen zwischen Glückstadt und Borsfleth wurde die Möglichkeit erörtert, Borsfleth pastoral von Glückstadt aus zu betreuen. Ich habe mich g leich und gern angeboten.
Nun freue ich mich, Ihre Pastorin zu sein. Noch bin ich dabei, mich einzuarbeiten und Kontakte zu knüpfen. Auch ist meine Zeit leider beschränkt, da ich noch einen Pfarrbezirk in Glückstadt habe. Den Konfirmandenunterricht habe ich schon aufgenommen, ebenso wie die meisten Gottesdienste.
Sollten Sie ein persönliches Anliegen haben, melden Sie sich gern bei mir unter der Telefonnummer 04124-4153. Falls ich nicht da sein sollte, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht und ich melde mich bei Ihnen. Ich freue mich, Sie näher kennen zulernen.
Ihre Pastorin Jutta Jungnickel


Borsflether Totengilde - Information


1. Umlagebeitrag und Leistungen
Die Mitgliederversammlung hat am 17.03.2009 eine Erhöhung des Umlagebeitrags in Verbindung mit einer Erhöhung der Leistung beschlossen.

Umlagebeitrag Der Umlagebeitrag je Sterbefall wird wie folgt erhöht:
für alle Mitglieder über 15 Jahre von 1,00 auf 1,50
für Kinder im Alter von 10 - 15 Jahre von 0,20 auf 0,30
für Kinder im Alter von 1 - 10 Jahre von 0,10 auf 0,15

Leistungen
Die Leistungen werden wie folgt erhöht:
für Kinder bis 1 Jahr von 80,00 auf 120,00
für Kinder über 1 bis 6 Jahre von 130,00 auf 195,00
für Kinder über 6 bis 15 Jahre von 245,00 auf 365,00
für Mitglieder über 15 Jahre von 325,00 auf 485,00

Diese Änderung tritt nach Zustimmung durch die Aufsichtsbehörde am 01.07.2009 in Kraft.

2. Mitgliederentwicklung
Die Mitgliederzahl ist weiterhin rückläufig. Im Jahre 2008 sind 11 Mitglieder verstorben. Weiterhin sind 6 Mitglieder ausgetreten, dagegen war keine Neuaufnahme zu verzeichnen. Die Gilde hatte somit am 31.12.2008 nur noch 363 Mitglieder.
Da die Gilde gemäß 2 ihrer Satzung eine "Familienvereinigung" ist, sollte grundsätzlich jeder mit im Haushalt lebende Familienangehörige Mitglied der Gilde sein. Da von diesem Grundsatz nach der Satzung nicht abgewichen werden soll, bitten wir unsere Mitglieder, für die noch nicht versicherten Familienmitglieder einen Aufnahmeantrag zu stellen. Es soll auch noch einmal darauf hingewiesen werden, dass das gesetzliche Sterbegeld mit dem 01.01.2004 ersatzlos gestrichen wurde.


Spielplatz

Nachdem der mit viel Liebe und Eigeninitiative von Eltern hergestellte Spielplatz innerhalb weniger Jahre durch Vandalismus fast völlig zerstört wurde, haben sich jetzt wieder Eltern gefunden, die bereit sind, den Spielplatz zu sanieren. In einer großen Aktion am Sonnabend, den 27.6. unter der Leitung des Vorsitzenden des Jugend- und Kulturausschusses Holger Krombach, konnten schon große Teile wieder hergerichtet werden. Ein besonderer Dank auch für die kräftige Mithilfe an die Jugendbeauftragte Kirsten Boltzen und an Jan Peters, vielen Dank auch für das gestiftete Material. So wurden z. B. die völlig zerstörte Trennwand zur Tischtennisplatte komplett erneuert und fast alle Spielgeräte überarbeitet. Besonders hervorzuheben ist hier die starke Beteiligung der Kinder und die tolle Vorarbeit durch die Kinder, die im Rahmen des sozialen Tages dem Unkraut schon zu Leibe gerückt waren. Hier sollten wir alle in Zukunft vermehrt darauf achten, dass es den "Vandalen" nicht wieder gelingt, ihr Zerstörungswerk wieder aufzunehmen.


Bücherei


Immer dienstags -
nur nicht in den Schulferien -
von 14.00 - 16.00

und 19.00 - 19.30 Uhr !!!
(Fast) ständig neue Bücher !!!
Große Auswahl an Kinder- und Jugendbüchern!
Die Borsflether Chronik kann hier übrigens auch gekauft werden - noch immer für 18 !